





Grundlagen und Kompetenzen eines Innenarchitekten für ein Projekt:
Das Studium bzw. Studiengang der Innenarchitektur als Teilbereich der Architektur, ist für Studierende nach bestandener Eignungsprüfung in den folgenden Bereichen möglich: Innenarchitektur (6 Semester bzw. 10 Semester), Gestaltung von Innenräumen (6 Semester), Design für Architektur oder auch Möbel (6 Semester).
In der Schweiz ist die Berufsbezeichnung „Innenarchitekt“ nicht geschützt und es gibt keine Pflicht zur Mitgliedschaft in einer Architektenkammer, wie es in Deutschland für das Tragen der Berufsbezeichnung vorgeschrieben ist. In der Schweiz gibt es Verbände, die spezifische Voraussetzungen und Grundlagen für die Ausbildung an der Hochschule und den Beruf des Innenarchitekten festlegen. Den Studierenden ist eine Mitgliedschaft bei einer Architektenkammer bzw. der Vereinigung der Schweizer Innenarchitekten/Innenarchitektinnen zu empfehlen.2 Grundlage dafür ist eine abgeschlossene Ausbildung an einer Hochschule im Bereich Innenarchitektur, z. B. durch ein Bachelor-Studium bzw. Studiengang für Innenarchitektur. Es wird erwartet, dass Innenarchitekten einige Jahre Berufserfahrung haben. In einigen Fällen müssen sich Innenarchitekten regelmässig weiterbilden, um mit den neuesten Design-Trends und gesetzlichen Bestimmungen auf dem Gebiet der Innenarchitektur Schritt zu halten (z. B. durch zusätzliche Praxissemester). Es ist üblich, dass Innenarchitekten Mitglied in einem anerkannten Verband des Berufs sind (ähnlich einer Architektenkammer), der auch ethische Grundlagen für die Praxis festlegt und die Interessen der Innenarchitekten vertritt.





In Deutschland sind die Voraussetzungen für die Berufsbezeichnung „Innenarchitekt“ gesetzlich geregelt. Wer diese Berufsbezeichnung führen und im Bereich Innenarchitektur arbeiten darf, ist streng geregelt. Notwendig ist der Abschluss eines Studiums der Innenarchitektur von einer anerkannten Hochschule. In einigen Bundesländern ist auch eine bestimmte Anzahl an Praxisjahren nach dem Studium der Innenarchitektur oder Architektur Voraussetzung, bevor man die Berufsbezeichnung führen darf. Zusätzlich muss das Studium der Innenarchitektur von der Architektenkammer anerkannt und der Innenarchitekt muss auf der Liste der Architekten der zuständigen Architektenkammer des Bundeslandes eingetragen sein. Die Voraussetzungen können sich je nach Bundesland unterscheiden, da die Architektenkammern in Deutschland auf Landesebene organisiert sind. In vielen Bundesländern besteht eine regelmässige Fortbildungspflicht, um die Berufsbezeichnung „Innenarchitekt“ führen zu dürfen. Infolge der unterschiedlichen Voraussetzungen ist es ratsam, sich bei der Architektenkammer zu informieren. Auch die Projekte und das Gehalt werden dadurch beeinflusst.
Ein Mensch, der eine Leidenschaft für Design-Trends hat, die eigenen Fähigkeiten weiterentwickeln und in verschiedenen Projekten Erfahrungen sammeln möchte und bereit ist, sich den Herausforderungen der Innenarchitektur und der Anerkennung der Architektenkammer zu stellen, für den kann ein Beruf der Innenarchitektur die richtige Wahl sein.

Folgendes ist bei der Beauftragung eines Innenarchitekten zu beachten:



