Innenarchitektur

Die Innenarchitektur ist ein faszinierender Bereich der Architektur, der die Kunst der Gestaltung von Innenräumen in all ihren Facetten umfasst. Sie erfordert ein Studium an einer Hochschule und verbindet Kreativität und Design mit der Fähigkeit, Funktion, Ästhetik und atmosphärische Gestaltung eines Raumes optimal aufeinander abzustimmen. 

Nach COVID-19 und den damit verbundenen Lockdowns haben viele Menschen die Bedeutung von „Wohnen und Arbeiten in den eigenen vier Wänden“ überdacht und die Vorzüge von funktionalen aber auch stilvollen Innenräumen und atmosphärischen Designs erkannt. Die Zeiten, in denen Räume und Gebäude „nur“ ihren praktischen Zweck erfüllen, sind vorbei. Öffentliche Gebäude, Räume und andere Räumlichkeiten, vor allem aber private Innenräume, sollen nun funktional und auch ästhetisch ansprechend geplant sein. Die richtige Gestaltung, Planung und Konstruktion der Innenräume in Gebäuden können ziemlich kompliziert sein und Menschen schnell überfordern. Daher entscheiden sich bei der Gestaltung von Innenräumen immer mehr Menschen für die Fähigkeiten eines Innenarchitekten.
Die Kreativität und die herausfordernden Konstruktionen und Projekte, gepaart mit einem attraktiven Gehalt, wecken Interesse daran, den Beruf der Innenarchitektur zu ergreifen und in diesem spannenden Bereich der Gestaltung von Räumen und Gebäuden zu arbeiten. Auch die geschützte Berufsbezeichnung, die Zugehörigkeit in der Architektenkammer und das damit verbundene Ansehen reizt viele Menschen an diesem Beruf.

Wie sehen die Arbeit und das Bachelor-Studium bzw. Studiengang eines Innenarchitekten eigentlich genau aus? Wo und wie kann man ein Bachelor-Studium der Innenarchitektur absolvieren? Welches Gehalt gibt es bei wie viel Jahren Berufserfahrung? Und muss man in einer Architektenkammer sein?

Was ist Innenarchitektur?

Innenarchitektur, als Teilbereich der Architektur, ist die Wissenschaft der Planung der Gestaltung von Innenräumen, z. B. für private Räume, öffentliche Räumlichkeiten oder Gebäude. Sie möchte Innenräume und andere Räumlichkeiten in Gebäuden funktional, für Menschen ansprechend gestalten. In diesem Beruf werden verschiedene Elemente genutzt, um in den Räumen eine harmonische Atmosphäre mit verschiedenen Farben, Designs für Möbel und Beleuchtung zu gestalten.

Was macht ein Innenarchitekt?

Das gestaltende Feld des Berufs der Innenarchitekten ist äusserst vielfältig und umfasst verschiede Abschlüsse (Bachelor-Studium bzw. Studiengänge) der Innenarchitektur sowie Praxissemester. Oft reguliert die Architektenkammer durch geeignete Standards. Innenarchitekten sind Menschen, die Kreativität und (mit entsprechender Berufserfahrung) ausgeprägte Fähigkeiten für die Planung und atmosphärische Gestaltung von Innenräumen besitzen. Sie erstellen Entwürfe für individuelle Designs für Räume, wählen passende Möbel für die Räume und setzen atmosphärische Akzente. Innenarchitekten vereinen in ihrem Beruf nach ihrem Abschluss und der Anerkennung der Architektenkammer Kreativität, spezielle Fähigkeiten und Design mit Wissen über Farben, Möbel und Konstruktionen, um Innenräume harmonisch zu gestalten. Dabei berücksichtigen Innenarchitekten die funktionalen Grundlagen und Entwürfe der Räumlichkeiten sowie den Stil und die Kreativität ihrer Kunden. Innenarchitekten arbeiten beruflich mit Bauherren und Fachleuten zusammen, um ein ganzheitliches Projekt für die Räume zu entwickeln. Die Berufsbezeichnung ist in einigen Ländern durch eine Architektenkammer geschützt.

Was muss man als Innenarchitekt können?

Junge Menschen und Studierende fragen sich, wie sie erfolgreich im Beruf der Innenarchitektur oder Architektur arbeiten können, welche Abschlüsse in welchen Studiengängen von welcher Hochschule sie haben oder welche Kompetenzen und Fähigkeiten sie mitbringen müssen, um erfolgreich Innenräume zu gestalten und damit ein entsprechendes Gehalt zu erhalten. Ein Innenarchitekt muss, neben Berufserfahrung, einer Anerkennung durch eine Architektenkammer und einem Abschluss von einer Hochschule, verschiedene Kompetenzen in vielen Bereichen der Innenarchitektur besitzen. Dazu gehört räumliche Kreativität, ein Verständnis für die Konzeption und Gestaltung von Innenräumen, Gestalten mit Farben und Designs sowie die Planung der Möbel im Raum. Der Abschluss des Studiums bzw. Studiengangs, der Anerkennungsprozess der jeweiligen Architektenkammern, die Eignungsprüfung sowie Praxissemester während des Studiums bzw. Studiengangs der Innenarchitektur sollten daher nicht unterschätzt werden.

Grundlagen und Kompetenzen eines Innenarchitekten für ein Projekt:

  1. Räumliches Vorstellungsvermögen
  2. Geschichtskenntnisse der Innenarchitektur, Kenntnisse von Farben, Design für Möbel und Innenräumen
  3. Freihandzeichnen: Grundlage der Ausbildung, für schnelle Skizzen, für anspruchsvollere Projekte, um Illustrationen von Räumen zu erstellten
  4. Technisches Zeichnen: Arbeit auf Grundlage von Massstäben
  5. CAD-Programme: Grundlage für technische Entwürfe, Visualisierung des Innenraums (z. B. ArchiCAD)
  6. Fähigkeit im Team zu arbeiten: Beziehungen zu Kunden, Fachleuten (auch über Architektenkammern) aufbauen
  7. Planung: Koordination von Bauarbeiten, Planung der Arbeiten in den Räumen.

Wie werde ich Innenarchitekt in der Schweiz?

Um in der Schweiz als Innenarchitekt zu arbeiten, müssen Studierende ein Bachelor-Studium bzw. einen Studiengang an einer Hochschule im Bereich Innenarchitektur oder Architektur absolvieren (6 Semester bzw. 8 Semester, evtl. Praxissemester). Die Zulassung für ein Bachelor-Studium kann je nach Hochschule und Bachelor-Studiengang variieren. Es ist daher wichtig, dass die Studierenden die Voraussetzungen für den Bachelor-Studiengang der Hochschulen prüfen. Die Studierenden müssen neben einer beruflichen oder gymnasialen Matura bzw. einer anerkannten ausländischen Zugangsberechtigung zur Hochschule eine Eignungsprüfung bestehen, um zum Bachelor-Studium bzw. Studiengang zugelassen zu werden.1 Bei der Eignungsprüfung zum Studiengang werden u. a. künstlerische Fähigkeiten und gestalterisches Talent bewertet. Auch ein Portfolio von Entwürfen und Konstruktionen kann gefordert sein, um ein Studium zu beginnen. Ohne relevante Berufserfahrung für den Studiengang der Innenarchitektur muss ein einschlägiges Praktikum bzw. Praxissemester absolviert werden.

Das Studium bzw. Studiengang der Innenarchitektur als Teilbereich der Architektur, ist für Studierende nach bestandener Eignungsprüfung in den folgenden Bereichen möglich: Innenarchitektur (6 Semester bzw. 10 Semester), Gestaltung von Innenräumen (6 Semester), Design für Architektur oder auch Möbel (6 Semester).

In der Schweiz ist die Berufsbezeichnung „Innenarchitekt“ nicht geschützt und es gibt keine Pflicht zur Mitgliedschaft in einer Architektenkammer, wie es in Deutschland für das Tragen der Berufsbezeichnung vorgeschrieben ist. In der Schweiz gibt es Verbände, die spezifische Voraussetzungen und Grundlagen für die Ausbildung an der Hochschule und den Beruf des Innenarchitekten festlegen. Den Studierenden ist eine Mitgliedschaft bei einer Architektenkammer bzw. der Vereinigung der Schweizer Innenarchitekten/Innenarchitektinnen zu empfehlen.2 Grundlage dafür ist eine abgeschlossene Ausbildung an einer Hochschule im Bereich Innenarchitektur, z. B. durch ein Bachelor-Studium bzw. Studiengang für Innenarchitektur. Es wird erwartet, dass Innenarchitekten einige Jahre Berufserfahrung haben. In einigen Fällen müssen sich Innenarchitekten regelmässig weiterbilden, um mit den neuesten Design-Trends und gesetzlichen Bestimmungen auf dem Gebiet der Innenarchitektur Schritt zu halten (z. B. durch zusätzliche Praxissemester). Es ist üblich, dass Innenarchitekten Mitglied in einem anerkannten Verband des Berufs sind (ähnlich einer Architektenkammer), der auch ethische Grundlagen für die Praxis festlegt und die Interessen der Innenarchitekten vertritt.

Wie werde ich Innenarchitekt in Österreich?

Innenarchitektur und ermöglicht das Studium der Innenarchitektur an einer Hochschule. Diese Eignungsprüfungen können künstlerische Entwürfe und Konstruktionen oder schriftliche Prüfungen umfassen und sollen sicherstellen, dass gestalterische Fähigkeiten für den Studiengang bzw. Studium vorhanden sind.
Einige Hochschulen können für den Zugang zum Bachelor-Studiengang auch ein Portfolio verlangen, das Arbeitsproben des bisherigen gestaltenden Schaffens enthält, z. B. Entwürfe, Designs, Konstruktionen oder andere gestalterische Arbeiten im Bereich der Innenarchitektur.
Eine wichtige Grundlage des Studiums der Innenarchitektur in den Bundesländern Österreichs für die Studierenden des Studiengangs Innenarchitektur sind die Arbeit an und Entwürfe für Projekte, z. B. während der Praxissemester. Diese bieten den Studierenden die Möglichkeit, ihr erlerntes Wissen in der Arbeitswelt anzuwenden. Von der Zusammenarbeit mit Architektur-Büros über „echte“ Kunden bis zur Konstruktion und Gestaltung von Messeständen oder Gebäuden – die Vielfalt der Projekte trägt dazu bei, während des Studiums ein breites Spektrum an Fähigkeiten der Innenarchitektur zu entwickeln.

Um die Berufsbezeichnung „Innenarchitekt“ in den Bundesländern Österreichs führen zu dürfen, müssen bestimmte gesetzliche Voraussetzungen erfüllt sein, z. B. der Abschluss eines Studiums einer Hochschule im Bereich Innenarchitektur oder ein vergleichbarer Studiengang. In der Regel ist auch praktische Berufserfahrung im Bereich Innenarchitektur oder Architektur erforderlich. Die Anzahl der Semester im Studiengang Innenarchitektur oder Architektur kann je nach Bundesland variieren. Angehende Innenarchitekten müssen zusätzlich eine Ziviltechnikerprüfung ablegen. Danach müssen die Innenarchitekten eine Selbstständigkeitserklärung abgeben. Es ist ratsam, sich bei der zuständigen Architektenkammer bzw. dem BÖIA – dem Bund österreichischer Innenarchitektur3 – zu informieren.

Wie werde ich Innenarchitekt in Deutschland?

Um für ein Bachelor-Studium der Innenarchitektur oder Architektur (6 Semester oder 8 Semester) in Deutschland zugelassen zu werden, benötigt man die Reife der Hochschule. Es können auch fachspezifische Voraussetzungen für den Zugang zum Bachelor-Studiengang erforderlich sein, die sich je nach Hochschule und Studiengängen unterscheiden und ein Praxissemester oder eine gestalterische Eignungsprüfung beinhalten. Die meisten Studiengänge der Innenarchitektur verlangen von den Studierenden ein Portfolio mit verschiedenen Entwürfen, Konstruktionen und Designs (z. B. für Möbel) und weiteren gestalterischen Arbeiten. Dieses dient dazu, die gestalterischen Fähigkeiten und Potentiale der Studierenden für den Studiengang der Innenarchitektur aufzuzeigen.

In Deutschland sind die Voraussetzungen für die Berufsbezeichnung „Innenarchitekt“ gesetzlich geregelt. Wer diese Berufsbezeichnung führen und im Bereich Innenarchitektur arbeiten darf, ist streng geregelt. Notwendig ist der Abschluss eines Studiums der Innenarchitektur von einer anerkannten Hochschule. In einigen Bundesländern ist auch eine bestimmte Anzahl an Praxisjahren nach dem Studium der Innenarchitektur oder Architektur Voraussetzung, bevor man die Berufsbezeichnung führen darf. Zusätzlich muss das Studium der Innenarchitektur von der Architektenkammer anerkannt und der Innenarchitekt muss auf der Liste der Architekten der zuständigen Architektenkammer des Bundeslandes eingetragen sein. Die Voraussetzungen können sich je nach Bundesland unterscheiden, da die Architektenkammern in Deutschland auf Landesebene organisiert sind. In vielen Bundesländern besteht eine regelmässige Fortbildungspflicht, um die Berufsbezeichnung „Innenarchitekt“ führen zu dürfen. Infolge der unterschiedlichen Voraussetzungen ist es ratsam, sich bei der Architektenkammer zu informieren. Auch die Projekte und das Gehalt werden dadurch beeinflusst.

Ein Mensch, der eine Leidenschaft für Design-Trends hat, die eigenen Fähigkeiten weiterentwickeln und in verschiedenen Projekten Erfahrungen sammeln möchte und bereit ist, sich den Herausforderungen der Innenarchitektur und der Anerkennung der Architektenkammer zu stellen, für den kann ein Beruf der Innenarchitektur die richtige Wahl sein.

Lohnt es sich, einen Innenarchitekten zu beauftragen?

Ein Innenarchitekt kann helfen, das Potential eines Innenraumes auszuschöpfen, bietet professionelle und atmosphärische Lösungen zur Gestaltung und Konstruktion der Räumlichkeiten oder Gebäude und damit massgeschneiderte Ergebnisse. Durch Innenarchitekten, die ein Studium der Innenarchitektur an einer Hochschule absolviert haben und Mitglied einer Architektenkammer sind, spart man sich Zeit und Mühe, da Innenarchitekten auch den gesamten Prozess der Planung des Projekts übernehmen. Das Einbeziehen schon in der frühen Phase des Projektes ist entscheidend, um Änderungen an Räumen vornehmen zu können. Dies spielt bei Grundlagen, Gestaltung und Design des gesamten Innenraums eine wichtige Rolle, um eine harmonische Atmosphäre im Innenraum zu schaffen. Innenarchitekten können gemeinsam mit dem Architekten individuelle Entwürfe für die Gestaltung der Innenräume umsetzen.
Die Kompetenz, die Abschlüsse und Kreativität eines Innenarchitekten, sowie deren Mitgliedschaft in einer Architektenkammer können sich daher langfristig als lohnende Investition erweisen.

Folgendes ist bei der Beauftragung eines Innenarchitekten zu beachten:

  1. Kompetenz: Der Innenarchitekt sollte neben einer Mitgliedschaft in einer Architektenkammer entsprechende berufliche Abschlüsse einer Hochschule (durch ein Studium) sowie durch Erfahrung erworbene Kompetenzen im Bereich Design, Möbel, atmosphärische Beleuchtung, Gestaltung mit Farbe und anderen Aspekten der Planung von Innenräumen vorweisen. Das Portfolio des Innenarchitekten mit bereits umgesetzten Entwürfen, Projekten und Design für Möbel und Farben ist wichtig.
  1. Der Innenarchitekt erstellt passende Entwürfe für das Projekt: Der Stil des Innenarchitekten sollte mit dem des Kunden übereinstimmen. Ein Innenarchitekt erstellt 3D-Visualisierungen des Projekts.
  1. Planung: Der Innenraum wird auf effiziente Weise gestaltet. Dies ermöglicht die maximale Nutzung des verfügbaren Potenzials der Räume und schafft funktionale Lösungen für die Räumlichkeiten.
  2. Der Innenarchitekt arbeitet mit anderen Spezialisten zusammen: So erhält man hochwertige Designs, Möbel, Farben und Konstruktionen für seine Räumlichkeiten.
  3. Innenarchitekten verfolgen Design-Trends für innovative Räume.
  4. Wohlbefinden: Räume, gestaltet durch atmosphärische Möbel und Designs, wirken sich positiv auf die Kreativität der Menschen aus, die diese Räume nutzen.

Wie hoch ist das Gehalt als Innenarchitekt?

Nach dem Abschluss eines Bachelor-Studiums bzw. Studiengangs und bei Mitgliedschaft in einer Architektenkammer beträgt das jährliche Gehalt im Bereich Innenarchitektur in der Schweiz etwa 50.000 CHF, während mit Berufserfahrung in der Innenarchitektur bis zu 97.500 CHF pro Jahr verdient werden können. Laut jobs.ch liegt das durchschnittliche Gehalt im Jahr zusammen mit dem 13. Gehalt und Bonuszahlungen im Bereich Innenarchitektur oder Architektur bei 74.625 CHF.

Hier finden Sie als Innenarchitekt interessante Jobs & neue Herausforderungen:

    • LinkedIn: https://ch.linkedin.com
    • Jobs.ch: https://www.jobs.ch/de/
    • Indeed: https://ch.indeed.com/
    • Swiss architects: https://www.swiss-architects.com/de

Quellenangabe:

1 Berfusberatung.ch: https://www.berufsberatung.ch/dyn/show/23361
2+5 Vereinigung Schweizer Innenarchitekten/Architektinnen: https://vsi-asai.ch/de/
3 Jobs.ch: https://www.jobs.ch/de/lohn/?canton=ch&term=innenarchitekt
4 Bernhard Duzhmani: https://bernardduzhmani.ch/blog/was-macht-ein-innenarchitekt/
Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969)
Der geistige Vater der minimalistischen und brutalistischen Architektur. Sein bekanntes Motto "Weniger ist mehr" ist bis heute populär, nicht nur in der Architektur. Er war ein Verfechter der Stahl- und Glaskonstruktionen und entwarf unter anderem das Barcelona Pavilion. Sein Name steht für den renommierten Mies-van-der-Rohe-Preis in der Architektur.

Jean Nouvel (geboren 1845)
Eines seiner bekanntesten Bauwerke ist der ungewöhnlich geformte Torre Agbar in Barcelona. Er erhielt den Pritzker-Preis für sein Gesamtwerk. Interessant ist, dass er die Architekturprüfung nicht bestanden hat; erst ein gewonnener Wettbewerb ermöglichte ihm das Studium ohne Aufnahmeprüfung.

Daniel Libeskind (geboren 1946)
Seine Architektur wird dem Dekonstruktivismus zugerechnet. Er ist der Autor des Jüdischen Museums in Berlin und des berühmten Royal Ontario Museum.
Norman Foster (geboren 1935)
Beeinflusst von Le Corbusier und Frank Lloyd Wright begann er ein Architekturstudium. Fast die Hälfte der beeindruckendsten Wolkenkratzer weltweit stammt von ihm. Foster & Partners haben über 300 Preise und Auszeichnungen erhalten und 60 nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen. Es wird empfohlen, den faszinierenden Dokumentarfilm über seine Architektur und sein Leben mit dem Titel "How much does your building weight, Mr. Foster?" anzusehen.

Ieoh Ming Pei
Er entwarf im Stil des Modernismus und Postmodernismus und gehört zu den letzten Architekten, die in der Ära des Modernismus tätig waren. Er erhielt 1983 den Pritzker-Preis und ist der Autor der berühmten Glaspyramide im Louvre sowie anderer bedeutender Projekte wie die Bank of China in Hongkong und die Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland.

Dies sind nur einige der vielen herausragenden Architekten, die einen einzigartigen Beitrag zur Architekturwelt geleistet haben. Jeder von ihnen hat auf seine Weise die Architektur und das Design beeinflusst.

Wenn wir über die bekanntesten zeitgenössischen Architekten weltweit sprechen, dürfen wir die Rolle der schweizerischen Architekten wie Peter Zumthor, Mario Botta, Jacques Herzog, Pierre de Meuron, Luigi Snozzi und Roger Diener nicht übersehen.
Architekt Basel
Basel, als Hauptsitz des weltweit bekannten Architekturbüros Herzog & de Meuron, ragt in Bezug auf die Anzahl der Architekturbüros in der Schweiz heraus - es gibt hier viele. Dies überrascht nicht, wenn man bedenkt, dass die Stadt für die weltweit größte Messe für zeitgenössische Kunst, die Art Basel, bekannt ist und den Ruf einer Kunststadt hat.
Architekt Zürich

Auch Zürich führt in Bezug auf Architekturbüros, und das liegt daran, dass die Stadt eine der größten Städte in der Schweiz ist. Die Sitze von Büros wie Christian Kerez, EM2N und Enzmann Fischer befinden sich gerade in dieser Stadt.

Architekt Chur
Wenn wir über Architekten in der Schweiz sprechen, dürfen wir eine der bekanntesten Bergstädte nicht übersehen, nämlich die Gegend um Chur, genauer gesagt das kleine Dorf Haldenstein, in dem der Pritzker-Preisträger Peter Zumthor sein Büro hat. Praktisch jeder junge Architekturstudent würde gerne von diesem charismatischen Architekten unterrichtet werden, Praktika in seinem Büro absolvieren und von der von Zumthor entworfenen Architektur umgeben sein.
Architekt Bern
Bern, obwohl es auf der Landkarte der Schweiz eine wichtige Regierungsstadt ist, hat nicht so viele bekannte Konkurrenzarchitekturbüros auf seiner Karte. Es gibt jedoch einige kleinere Büros, die mit ihrer Architektur viele Investoren anziehen.

Die Architektur in der Schweiz hat etwas Besonderes an sich, und hier werden einige der führenden Architekten der Welt geboren und erzogen - das ist sicherlich kein Zufall. Deshalb lade ich Sie ein, meinen Blog und mein Instagram-Profil zu verfolgen. Neben Tipps, wie Sie Ihren Raum optimieren können, werde ich sicherlich auch den Schweizer Architekturphänomen genauer betrachten.

Bis bald!